Think Content! Das Standardwerk:  (© Rheinwerk Verlag)

Think Content!

„Das Standardwerk der Branche!“ steht da auf der Seite des Verlags[1]

Wenn sich Miriam Löffler und Irene Michl zusammentun um ein Buch zu schreiben, ... das Ergebnis ist ein Standardwerk, das es in der zweiten Auflage im Bereich „Usability“ zum Nr.1 - Bestseller geschafft hat.

Warum sollte man „Content denken“?

Robert Weller, selbst Content Strategy Coach[2] fasst es in seinem Geleitwort in einem Satz zusammen:
Content tangiert im Grunde jeden von uns, ob als Produzent oder Konsument.



Content is King

Ist das nun nicht ohnehin schon seit langem bekannt?

Doch es gilt nach wie vor: „Damit Sie in der Zeit der Digitalisierung und Informationsüberflutung auch langfristig erfolgreich sein können, machen Sie Content zum King und die Content-Strategie zur Ihrer Königsdisziplin. Think Content!“ Damit ist mit einem Zitat aus dem Buch auch erklärt, warum man seine Inhalte durchdenken soll.

Zwei Sichten auf den Inhalt:
»Content ist der Grund, warum User kommen. Sie wollen lesen, lernen, sehen und erleben. Aus Unternehmenssicht ist Content der entscheidende Informationsträger, für den Websites, Apps, Intranet oder jede andere Art von Medium entwickelt wurden.« [3]


Hochwertiger, interessanter und einzigartiger Inhalt trägt wesentlich zum Erfolg bei, ein paar Beispiele:
  • Entscheidungsfindung für Nutzer und Leser
  • Kunden und Zielgruppen gewinnen oder binden
  • Markenentwicklung und Etablierung der Marke
  • Ranking der Seite verbessern, Findbarkeit durch oder in Suchmaschinen
  • Sich als Experte etablieren (Personenmarke)
  • Von plumper Werbung abheben

Content Recycling & Nutzen von Content

Manchmal sitzen Unternehmen bereits auf „historischem Content“, müssen aber erst eine  Strategie entwickeln, wie bestehende Inhalte genutzt und weiterentwickelt werden können. Manche Themen eigenen sich für Evergreen-Content (Inhalte ohne Mindesthaltbarkeitsdatum)  die viele verschiedene Satelliten-Beiträge bündeln.  Ein Beispiel wäre „Die 80er Jahre“.  Man nützt das Potential von bereits erstellten wertvollen Beiträgen und Inhalten und verbessert diese laufend. Die Aktualisierung älterer Beiträge - mit Bildern,  Videos usw. ergänzen - entwickelt hochwertigen Content.

Bestehende Inhalte lassen sich auch „neu verpacken“: Zitate aus der Seite auf sozialen Netzwerken teilen und neue Zielgruppen erreichen, es entsteht ressourcenschonend eine dauerhafte Quelle für Traffic.

Manchmal muss man auch Gelegenheiten nutzen, ein Beispiel:

Authentizität ist alles ... oder?

Im Jahr 2016 gelang  der Firma BSH Hausgeräte ein eigentlich großer Wurf mit „C-Level-Manager beim »natürlichen« Küchen-Talk“:


Das sehr natürliche Video machte die Runde durch die Presse, sogar die FAZ schrieb „Nur der Chief Cooking Officer fehlt“[4], als das Video bereits mehr als 100.000  Aufrufe hatte. „Die Netzwelt amüsiert sich.“

Doch anstatt das weiter auszubauen und in Serie zu gehen, blieb das Potenzial - abgesehen vom Medienrauschen - ungenutzt.

Das es hier nicht an Anzug und Krawatte liegt, zeigt Ziehl Abegg, von dem Rainer Grill als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei „Ziehl Abegg“ im Podcast mit Robin Heintze berichtet.[5]
@ziehl_abegg

Video content

„Video kills the radio star ...“, aktuell immer noch ein Renner, Video-Content springt sprichwörtlich ins Auge.

Auch hier gibt es kreative Ansätze mit bestehendem Content zu arbeiten. Ein Beispiel im Buch: „Genauso können Sie bei Neuproduktionen gleich mitdenken, wo Sie die Videos noch einsetzen können. Die Allianz-Versicherung hat eine 35-Jahre-alte Werbung neu gedreht und parallel zur alten ablaufen lassen:



... zu Video Content aber noch an anderer Stelle mehr.


Der Bestseller

Ende Oktober 2019 freute sich Irene Michl zurecht: Bestseller Nr. 1 in Usability!


[1] ➽  Think Content!, Seite des Verlags Rheinwerk, dort kann man das Buch als broschiertes Buch oder auch im Bundle mit dem E-Book

UPDATE 2024: inzwischen ist ➽  Think Content! in der dritten Auflage (Amazon-Aff-Link) erschienen!

[2] ➽  Robert Weller, Content Experience Consultant, Autor und Keynote Speaker.

[3] aus dem Buch, nach Kristina Halvorson [Halvorson, K. und Rach, M.(2012), Content Strategy for the Web (2nd ed), Berkeley CA: new Riders]

[4] FAZ, ➽  Nur der Chief Cooking Officer fehlt

[5] ➽  TikTok im B2B Marketing, The Art of Marketing #36


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